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Der Frosch auf dem Herd und Depressionen

 

Nach meinem letzten Blogbeitrag zum Thema Entfremdung und Depression bin ich nun nach „DER“ Lösung des Dilemmas gefragt worden. Und prompt habe ich einen Blogbeitrag gefunden, der mich da sehr ansprach.

Im  tollen englischsprachigen Blog Brainpickings bin ich auf eine sehr schöne Metapher = Bild gestossen, die gut an meinen letzten Blogbeitrag zum Thema Entfremdung und Freiheit anknüpft. Es stammt aus einem Buch aus dem Jahr 1949 mit dem wunderbaren Titel „How to Avoid Work“, das allen Menschen gewidmet ist, die die Arbeit nicht mögen (oder gar hassen).

Es geht um einen Frosch, der in einem Kochtopf auf dem Herd sitzt. Langsam wird der Herd angeheizt und das Wasser wird heisser und heisser.

Der Frosch fühlt sich unwohl und wird unruhiger. Er wird mal aggressiver und schlägt um sich. Schliesslich wird er aber erschöpfter bzw. wird „eingelullt“ und verpasst den Zeitpunkt, um aus dem Topf zu springen bis er schliesslich das Bewusstsein verliert und zu Grunde geht.

Na ja, Froschschenkel sollen ja auch ganz lecker sein ….. Brrr….

Hier schön graphisch dargestellt am Beispiel Überwachung und Kontrolle in der Gesellschaft :

Diese Metapher von Lewis Hyde bezog sich auf die Arbeitswirklichkeit um 1949 für Arbeitstätigkeiten und Umstände, die dem Individuum nicht liegen bzw. die sie oder er nicht mag. Oder die zu schnell oder zu langsam, zu laut oder zu leise und damit überhaupt nicht auf die individuelle Regulationsdynamik, Interessen und Neigungen des jeweiligen Menschen abgestimmt sind. Entfremdung halt. So eine falsche Umgebung muss Druck und Angst auslösen.

Nun verändern sich ganz langsam die Rahmenbedingungen. Die Anforderungen werden etwas erhöht, die Unterstützung wird etwas zurückgenommen. Nicht weiter schlimm. Manchmal wird es auch wieder besser, die Temperatur sinkt also wieder. Nur man verliert das Gespür dafür, wie es denn für mich persönlich sich anfühlt, wenn man nur schaut, was die Anderen wohl noch aushalten können.

Wie es in dem Video so schön heisst, man müsste jeweils mal kontrollieren, wie heiss denn das Wasser schon ist.  Das Empfinden für die richtige Badetemperatur ist aber individuell. Nur nach den anderen zu schauen, kann gefährliche Ausmaße annehmen. Genauso, wie eben nicht auf den eigenen Wohlfühlbereich zu achten.

Und jünger werden wir eben auch nicht. Damit lassen die Kompensationskräfte eben auch ganz natürlich nach, möglicherweise spielen hormonelle Veränderungen und Schwankungen dann auch noch reine Rolle.

Aber eine Temperaturanzeige für das eigene emotionale Empfinden haben die meisten Menschen nicht.  Oder die Anzeige funktioniert nicht bzw sie haben nicht die neuropsychologische Fähigkeit zur Selbstbeobachtung und Selbstregulation. Dann kommt es häufig zum Druckanstieg im Kochtopf, was ich ja auch schon zum Thema des Blogs hier gemacht habe..

In der Psychotherapie der Borderline-Störung beschreibt man ja so schön, dass auf einem Gefühlsthermometer zwischen 30 und 70 Grad noch Handlungsmöglichkeiten bestehen. Über 70 bis 100 Grad ist dann eben die Eigenregulation quasi nicht mehr möglich. Aber gerade da wäre es nötig, wenn man nicht frühzeitig runterregulieren kann. Besonders dann nicht, wenn eben das eigene Ventil für die Druckregulation nicht funktioniert bzw. die Selbstüberwachung bzw. Selbstkontrolle der eigenen Gefühle eben nie gelernt wurde und ständig in Frage gestellt wurde.

Gut, der Frosch beschliesst aus dem Kochtopf zu springen, bevor der Kessel kocht. Stellt sich nur die Frage : Wohin ? Wie soll das gehen, mit all den Abhängigkeiten und finanziellen und sonstigen Verpflichtungen.

Schreibe ich doch, dass man sich keine Ziele setzen sollte, die man nicht erreichen kann. Weil man dann noch frustrierter und ängstlicher aus dem Kochtopf schaut.

Erstmal sollte man sich als Frosch so die Frage stellen, ob ein Kochtopf ein guter Aufenthaltsort ist oder doch lieber ein kleiner Teich oder Bach. Ich muss mir also auf jeden Fall das richtige Umfeld bzw. eine passendes Biotop.
Auch unterscheiden wir uns individuell, welche Umgebungsbedingungen oder Tempo oder Besiedelungsdichte uns nun gut tut.

Vor einigen Tagen hatte ich dazu ein schönes Beispiel einer Patientin, die in einen ungünstigen Kochtopf gesprungen war. Nicht freiwillig.

Früher hatte sie als Betreuerin in einer Wohngruppe für Jugendliche gearbeitet. Dazu musste sich aber mit dem Auto ziemlich weit pendeln. Die ansteigenden Benzinkosten und die zeitliche Belastung führten dann dazu, dass sie diesen Job aufgab. Es rentierte sich einfach wirtschaftlich nicht mehr.

Nun wechselte sie in die Altenbetreuung in einem Seniorenheim. Näher dran, etwas schlechter bezahlt. Die Bedingungen wurden von Jahr zu Jahr schlechter, ihre Kraft nahm entsprechend ab.

Aber sie ist ja in diesem Bereich ungelernt und vermutlich sieht es in den anderen „Kochtöpfen“ der Altenpflege nicht besser aus. Sie blieb.

Als dann im familiären Umfeld Belastungen hinzu kamen bzw. durch die Strompreiserhöhungen und Kürzungen von Weihnachtsgeld bei ihrem Mann die Situation brenzelig wurde, konnte sie nicht mehr.

Es kam zu Konflikten mit Kolleginnen und sie wurde gereizter bzw reagierte impulsiver und verbal aggressiver gegen die alten Menschen.
Sie könne keine alten Menschen mehr sehen. Selbst bei uns in der Klinik, reagiert sie dann aggressiv auf Mitpatientinnen und Patienten aus dem Orthopädie-Bereich, die an Unterarmgehstützen laufen.

Nun ja. Die Temperatur ist wohl am sieden. Aber ist das ein Grund für eine Berentung ?

Ich denke nicht. Es gehört natürlich auch mit zu den eigenen Verantwortungen, sich jeweils mit der eigenen privaten und beruflichen Lebenssituation zu beschäftigen. Darauf frühzeitig zu reagieren, wenn die Wohlfühltemperatur überschritten ist.

Manchmal ist die Kündigung und ein Neuanfang unumgänglich. Und das ist (leider ?) keine Leistung der Krankenkasse oder Rentenversicherung.

Die neue Armut : Zeitmangel und Zeitwohlstand

  • Zeitmangel ist die einzige Not, die den Menschen nicht zu schmerzen scheint
    (Ernst Reinhardt)

Seit etwa einem Jahr tausche ich Zeit gegen Entfernung von meiner Familie. Ich arbeite ca 280 km entfernt, habe dafür aber einen Freitag als freien Tag gewonnen. Zudem habe ich keine Wochenenddienste mehr, die in aller Regel von Samstag durchgängig bis Montag abends mit an die Klinik fesselten.

Ich tausche also Zeit ein. Ein wenig auch gegen Geld, sehr stark aber gegen Entfernung von meiner Familie. Aber möglicherweise (wahrscheinlich) belaste ich damit das Zeitkonto meiner Frau.

Aber letztlich hat es sich (bisher) durchaus positiv ausgewirkt, dass ich mir mehr Zeitwohlstand leiste.

Aber es ist Grund genug sich darüber Gedanken zu machen, wie man nun Zeit gegen Geld bzw. Freiheit aufwiegen kann.

Passend dazu hörte ich auf der Heimfahrt am Donnerstag ein Interview im Deutschlandfunk mit Prof. Merz von der Leuphana Universität Lüneburg

Multidimensionale Armut : Zeitdefizit und Zeitwohlstand

Es geht um eine multidimensionale Armutsdefinition mit der zusätzlichen Dimension Einkommen und Zeit. In Deutschland zählen 6,8 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Sie gehören zu den „working poor“ obwohl sie 5 h und mehr arbeiten, aber nicht genug Geld damit verdienen können.

Es gibt aber nach Merz und Mitarbeitern eine neue Armutszone, die durch einen Mangel an Freizeit = freie Zeit definiert wird.

Das sind also Menschen, die zwar ein ausreichendes Einkommen haben, denen aber durch Arbeit, Kindererziehung bzw. Kinderbetreuung oder andere Verpflichtungen wie z.B. die Pflege von Angehörigen keine Zeit mehr bleibt. Sie leben in einem ständigen Zeitdruck bzw. Zeitmangel durch Stress.


12,3 Prozent der Deutschen sind in der neun Zeitarmut

Das ist gut doppelt so viel wie nach der herkömmlichen Armutsdefinition, die nun „nur“ die finanzielle Lage berücksichtigt. Hier geht es nicht nur um Zeitmangel bzw. Zeitdruck und Stress. Es geht um einen Index, der eben die verfügbare Zeit und die verfügbare finanzielle Situation berücksichtigt.

Ist Zeit nun Geld ?

Finanzieller Druck mit einem überzogenen Dispo bei der Bank fühlt sich durchaus ähnlich an wie ein überzogenes Zeitkonto bzw. Zeitmangel. Wir sehen es häufig nur nicht so. Wir gehen eine Zeitschuld ein, so wie viele Menschen über eine Kreditkarte halt materielle Güter erwerben, die sie sich nicht leisten können.

Die Lebensqualität bzw. Zufriedenheit wird also in ähnlicher Weise durch einen Mangel an Zeit wie ein Minus auf dem Konto beeinflusst.

Zeitarmut ist nicht so ablesbar wie rote Zahlen auf dem Girokonto. Da ist es schon eine nette Aktion, wenn ein Künstler Banknoten für eine Zeitwährung vorstellt.

Zeitarmut : Die üblichen Verdächtigen für die Armutsgrenze

Zeitmangel lässt sich durch ein höheres Einkommen ausgleichen.
Zumindest ansatzweise. Ein höherer Bildungsabschluss wie das Abitur schützt vor Zeitarmut. Zumindest sind dann „nur“ noch 9,4 Prozent der Akademiker gegenübe 12,6 Prozent der „Normalbevölkerung“ von multidimensionaler Armut (unter Berücksichtigung der Zeitschuld) betroffen. Auch noch viel.

Prof. Merz in Lüneburg forscht überwiegend über „freie Berufe“, d.h. auch oder gerade Selbstständige.

Über 2/3 der Selbstständigen bzw. Freiberufler sind „zeit-arm“.

Sie haben damit weniger als 60 Prozent der Freizeit zur Verfügung, die in der Erhebung von rund 35000 Personen hinsichtlich ihres persönlichen Zeitbudget in den Jahren 2001 / 2002 ermittelt wurden.

29,4 Prozent der Selbstständigen sind also nach dieser Armutsdefinition betroffen.

Das können Einzelhändler, Gastwirte, Ärzte, Rechtsanwälte oder sonstige Freiberufler sein. Die eben weit längere Arbeitszeiten als die durchschnittlich arbeitende Bevölkerung haben. Und dies eben nicht durch Geld ausgleichen können.

Aber man muss nun nicht Unternehmer oder Einzelhändler sein, um unter die neue Armutsgrenze zu fallen

• 19,9 Prozent der Alleinerziehende sind durch die Mehrfachbelastung von Geldverdienen und Zeit für Kinderbetreuung und Erziehungsaufgaben von Zeitarmut nach dieser Definition betroffen
• Kinderreiche Familien mit 3 oder 4 Kindern leiden zu 31,6 Prozent an Symptomen dieser Zeit-Armuts-Definition

Aber ob man nun ein Zeitmangel für Spielen mit seinen Kindern oder schöner Zeit mit seiner Partnerin mit einer Geld ausgleichen kann oder gar sollte ? Sicher nicht !

Zeitarmut führt zu Depressionen

Begriffe wie Burnout oder Erschöpfungsdepression sind in aller Munde.
Im Deutschen Ärzteblatt lese ich eine Erhebung die sich letztlich auch mit dem Zusammenhang von
Burnout und Depressionen durch Zeitarmut beschäftigt. Dabei geht es um die Auswirkungen von ständiger Erreichbarkeit, Flexibilität im Beruf bzw. „Bereitschaft“ zu Überstunden beschäftigt. Danach sind 2/3 der Berufstätigen mit ständigen Überstunden belastet, 22 Prozent sind dann auch in der „Frei-Zeit“ für den Arbeitgeber abrufbar bzw. ständig erreichbar. 18 Prozent der 2000 befragten Arbeitnehmer gaben an, private Aktivitäten deswegen ausfallen zu lassen.

Fast jeder 4. Befragte gab an, aus diesem Grund zu erschöpft zu sein, privaten Verpflichtungen bzw. Hobbys nachzugehen.
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Letztlich ist aber eine deutliche Übereinstimmung in der Lebenswirklichkeit hinsichtlich Zeitwohlstand bzw. Zeitarmut der Patienten in der Klinik mit den Einweisungsdiagnosen wie Burnout, Erschöpfungsdepression etc zu sehen.

Und wenn man es sich genauer anschaut, so erfasst der neue multidimensionale Armutsbegriff eigentlich ganz gut genau die Zielgruppe, die uns jetzt zu erhöhten Fehlzeiten in den Betrieben bzw. Bedarf an ambulanter oder stationärer Behandlung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie führt.

Wir haben bei uns in der Klinik immer mehr Alleinerziehende, Mütter und Väter von „kinderreichen“ Familien und eben auch Selbstständige unter unserer Patienten.

Anders ausgedrückt : Erschöpfungsdepressionen und Burnout sind häufig auch als überschrittener Dispo im Zeitkonto zu verstehen. Daneben verunmöglichen Arbeitsplatzkonflikte bzw. Mobbing und Stalking häufig eine Erholung in der Freizeit.

Es sind die „Zeit-Arbeiter“ der Moderne, die eben besonders gefährdet für ein Ausbrennen sind. Ihren rinnt quasi die Zeit wie anderen Geld durch die Finger.

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Und die Erwartung an Zeitkrediten an den Arbeitgeber wird eben immer stärker. Dies betrifft beispielsweise Erzieherinnen in Kindergärten oder Betreuer in Wohngruppen, die dann den krankheitsbedingten Ausfall von Kolleginnen oder Einsparungen der öffentlichen Hand mit einem Zeitkredit auf ihre Gesundheit einlösen sollen. .

Ein Kredit, der aber nicht zurückgezahlt wird. Häufig werden ja noch nicht mal die Überstunden finanziell abgegolten.

Krankschreibung und Erwerbsminderungsrente als Ausstieg aus der Zeitschuld-Spirale ?

Immer weniger Menschen fühlen sich gesundheitlich in der Lage, weiter ihr Zeitkonto zu überziehen. Sie kündigen ihrem Arbeitgeber den ungedeckten Zeitkredit. Sie würden gerne ein Inkassobüro beauftragen die ungedeckten Forderungen einzutreiben.

Krankschreibungen bzw. der Wunsch nach einer Erwerbsminderungsrente wegen psychischer Probleme erscheinen dabei als Ausweg aus der Zeitarmutsfalle.

Letztlich irgendwo nachvollziehbar. Doch die sozialmedizinischen Regelungen für Leistungsfähigkeit berücksichtigen eben gerade nicht die Auswirkungen dieser multidimensionalen Zeit-Armut.


14 Tage Krankrscheibung wegen Burnout oder Erschöpfung decken das Zeitkonto nicht !

So verständlich ein Wunsch nach einer Aus-Zeit auch ist, so wenig wird damit das eigentliche Problem gelöst.

Häufig wird dann einfach abgewartet. Es wird auf Zeit gespielt, zumal ja 18 Monate Lohnentgeltszahlungen möglich sind. Aus Sicht der Betroffenen verständlich.

Aus therapeutischer Sicht aber meist keine gute Idee. Einmal davon abgesehen, dass dann selten eine Psychotherapie zeitnah verfügbar ist, so wird man das Problem vermutlich auch nicht über Psychopharmaka oder eine Gesprächstherapie allein in den Griff bekommen. Zumindest dann nicht, wenn man sich nicht mit der Zeitbilanz bzw. „Life-Balance“ beschäftigt.

Es geht also genau um die von in der Studie erfasste Gruppe von Berufstätigen, die nun über 5 bzw. 6 h am Tag arbeiten müssten, dies aber aus Zeitarmutsgründen nicht mehr können.

Die sozialmedizinischen Kriterien von Leistungsfähigkeit berücksichtigen dies aber so nicht.
Es geht um einen abstrakten Begriff von Leistungsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Danach ist Leistungsfähigkeit gegeben, wenn irgendeine leichte bis mittelschwere Tätigkeit über 6 h ausgeübt werden kann. Unabhängig von der Frage, welche Faktoren sonst das individuelle Zeitlebenskonto belasten.

Zudem wird gefordert, dass auf absehbare Zeit (also ein Zeitraum von mindestens 6 Monaten bzw. 2—3 Jahren) eine Besserung theoretisch möglich wäre. Also im Prinzip eine Therapie in Form von mehreren Antidepressiva, ambulanter oder stationärer Psychotherapie ernsthaft versucht wurde, aber keine Aussicht auf Erfolg haben wird.

Aus sozialmedizinischer Sicht werden die meisten Gutachter dann also die Betroffenen „gesund schreiben. “.

Selbst wenn es sich ganz und gar nicht gesund anfühlt.

Mal ganz davon abgesehen, dass eine vorzeitige Berentung in aller Regel mit einem Absturz auf Hartz IV-Niveau führt und damit wiederum unter die Armutsgrenze. stürzt

Gibt es Wege aus der Zeitinsolvenz ?

Auch wenn eine Berentung dann also vielleicht zu mehr freier Zeit führen würde, ist dies also keine wirkliche Lösung. Wenn dann Patienten von der Rentenversicherung in die Reha-Kliniken zugewiesen werden, ist die Zeit für eine Veränderung meist schon abgelaufen. Es droht die Zeit-Insolvenz.

Das wird auf Dauer verdammt teuer für unsere Sozialsysteme und letztlich auch den qualifzierten Arbeitsmarkt. Uns werden zukünftig schlicht und ergreifend Arbeitnehmer fehlen oder die Rentensysteme das nicht auffangen können.

Es ist an der Zeit sich mit neuen Wegen zu mehr Zeitwohlstand bzw. Wegen aus der Zeitarmut zu befassen.