Seelentröster Notfallausrüstung

Auf dieser Seite möchte ich eine Art Notfall-Liste mit hilfreichen Empfehlungen, Büchern oder Seelentröstern sammeln.

Wenn Du Ideen für eine Grundausstattung für das Seelische Wohlbefinden hast, freue ich mich über Kommentare und Empfehlungen.

Was gehört also in einen Survival-Rucksack für den Notfall ?

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19 Gedanken zu „Seelentröster Notfallausrüstung

  1. bettyblue02

    Das ist eine wunderschöne Idee 🙂
    Ich fang mal an mit einem Buch von Wilhelm Schmid: „Mit sich selbst befreundet sein: Von der Lebenskunst im Umgang mit sich selbst (suhrkamp taschenbuch)„>Mit sich selbst befreundet sein – Von der Lebenskunst im Umgang mit sich selbst“.
    Auch sehr schön, auf ganz andere Weise: „Kraft zum Loslassen – Tägliche Meditationen für die innere Heilung“ von Melody Beattie.
    Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende, bb

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  2. bettyblue02

    Der zweite Tipp lautet: Zeit nehmen für die eigenen Füße. Sich mal wieder dem Teil unseres Körpers zuwenden, der uns durchs Leben trägt. Fußpflege entspannt und beruhigt und erdet. Der Geist kommt zur Ruhe und das wiederum ist gut für die Seele.

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  3. Dr Martin Winkler Autor

    Das ist auch ein prima Tipp. Eigentlich schon sehr basal, da ich in jeder Gruppensitzung eigentlich darauf hinweisen müsste, dass man seine Füsse unter einem festen Boden spüren sollte. Und sich so auch hinsetzt. Bzw. eben seinen Füssen mal was GUTES tun sollte. ERDUNG hat eben auch was mit STANDpunkten zu tun. Und Verwurzelung.

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  4. bettyblue02

    Für den seelisch-leiblichen Genuss auf keinen Fall fehlen darf: Schokolade (am liebsten Nougat von Ritter Sport) und Krüger Family Cappuccino Schoko mit einem Schuss Bailey`s – ein richtiges Seelengetränk, nicht nur an kalten Tagen. Sorry, product placement, ich weiss, aber ohne das wäre der Seelentrösternotfallrucksack einfach unvollständig 😉

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      1. anjavonknobelsdorff

        Ja, zum Glück geht es hier nicht nur um Menschen mit Essstörungen. Und selbst wenn es nur um sie ginge: Gerade für diese Menschen ist es wichtig, sich zu vergegenwärtigen, dass Essen und Trinken zu einem sinnlichen Leben dazugehört, und dass es eben die Sinnlichkeit ist, die gelebt werden will, wenn der Mensch ganz sein will. Sinnlichkeit zu erfahren und bewusst zu genießen ist mit Sicherheit eine der gesündesten Möglichkeiten, sich zu spüren und damit in Einklang zu kommen mit dem, was Leben eigentlich sein soll.

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  5. Ariadne

    – Kräutertee – ganz in Ruhe kochen und trinken
    – Kakao mit Zimt – so ganz klassisch zusammengerührt, nicht dieses Fertigproduktzeugs 😉
    – Lieblingspullover und Lieblingsbuch – damit auf die Couch verkriechen
    – Imaginationsübung: innerer Helfer
    – schreiben

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  6. anjavonknobelsdorff

    Schreiben gehört auch für mich auf jeden Fall dazu. Die eigenen Gedanken ordnen, eine oder mehrere Nächte darüber schlafen, dann wieder einen Blick auf das Geschriebene werfen. Und schauen: Ist es das, was ich bin? Was will noch gesagt werden? Was will noch gelebt werden?

    Ich habe mich eine Zeitlang mit dem“ Diamond Approach“ von Ali Hameed Almaas beschäftigt, der zum Kernpunkt seiner Schule die beständige Selbstüberprüfung macht. „Inquiry“ nennt er das. Das soll letztlich dazu führen, das Einmalige und Unverwechselbare in sich zu finden, die Perle, den Diamanten, die Essenz. Essentielle Verwirklichung als Ziel eines spirituellen Weges – vielleicht auch ein Ansatz für Geborgenheit?

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  7. Amy

    Gibt es überhaupt allgemeingültige Seelentröster oder ist die Frage was im Notfall hilft nicht immer individuell?

    Solche Listen können für mich höchstens ein Anreiz sein um eigene Ideen zu entwickeln – als Inspiration oder zur Abgrenzung. Die gesamte Ecke der Lebenhilfe-Selbsthilfe-Wegweiser-Bücher habe ich zB für mich disqualifiziert. Mal zu pathetisch, mal zu spezifisch, mal zu verallgemeinernd – passt nicht, mag aber auch daran liegen, dass ich als Asperger-Autistin wirklich anders denke als die meisten Menschen. Genau so geht es mir allerdings auch mit vielen anderen Ansätzen und Tipps zur Verbesserung meines Wohlbefindens, wie zB dem gern genommenen „täglich spazieren gehen“ – an schlechten Tagen bin ich draußen zwischen anderen Menschen, Autos oder auch im Bus zu schnell entweder überreizt oder ziehe mich in mich selbst und mein Grübeln zurück. Hilfreich? Nö! Aber das kann man nur durch ausprobieren herausfinden. So habe ich über die letzten 2 Jahre dann auch durchaus einiges gefunden was mir häufig hilft. Schreiben, wie hier schon genannt wurde, ist für mich unheimlich hilfreich und wichtig (wie mein eigenes Blog wohl auf den ersten Blick verrät 😉 ); wenn lesen gerade klappt kann ein spannendes Buch dabei helfen mich auf andere Gedanken zu bringen und das ewige Gedankenkreisen zu durchbrechen. Sonne hilft auch meistens, wenn ich nicht vorher schon am Overload kratze. Oder ein heißes Bad, wenn ich nicht zu unruhig bin. Irgendwo ins Grüne gehen, egal wie das Wetter ist, so viele Bahnen im Schwimmbad ziehen bis alle Glieder weh tun und ich völlig erschöpft bin, oder – banal, aber für mich durchaus hilfreich – aktiv werden und meine Umgebung angenehmer gestalten: Aufräumen, Abwaschen, irgendetwas tun, das ein klares, sichtbares Ergebnis erzeugt und gleichzeitig eine (kleine, vielleicht kaum als solche wahrgenommene) Quelle des „über mich selbst ärgerns“ verringert. Gegen Anspannung nicht unbedingt den klassischen Igelball, der nervt mich, sondern knetbare Bälle, die ich plattdrücken und in die Länge ziehen kann. Lieblingssüßigkeiten (Kinderschokololade, Lachgummi) können auch manchmal hilfreich sein – kann ich aber nicht auf Vorrat zu Hause haben, hält nie lange 😉 Düfte helfen manchmal auch, sind aber kritisch. Ein falscher Geruch und der Overload naht. Ein Plüschtier mit angenehmen Fell, finde ich auch sehr hilfreich – wenn das Haustier schon nicht möglich ist 😉 Ausprobieren sollte man aber die sensorische Richtung definitiv, da gibt esja ganz, ganz viele Richtungen!

    Ebenfalls für mich gut, aber mir Vorsicht zu genießen: Blogs. Echte, unmittelbare Erfahrungen anderer Menschen in der gleichen Situation. Kann das „ich bin ganz alleine“-Gefühl für mich viel besser auflösen als jedes Buch, ist aber eben auch unzensiert und kann dadurch belasten.

    Die ganzen „wenn“ und „aber“ sind für mich auch so ein Aspekt – alles ist Situationsspezifisch, sogar noch stärker als das alles Personenspezifisch ist. Man muss nicht nur wissen, was einem grundlegend gut tun würde, sondern auch wann und wie man es anwenden muss damit es wirklich hilfreich ist!

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  8. Ina

    Ich habe über die Jahre diverse Werkzeuge gesammelt in meinem „Notfallkoffer“…irgendetwas davon hilft meistens. Z.B.:

    Ich habe ein Schulheft, in welchem ich seit zwei Jahren durchweg positive und motivierende oder Mut machende Sätze oder Zitate sammele. Ein Blick Hinein kann dann durchaus positive neue Ansätze bringen.

    Wenn es mir richtig schlecht geht, oder ich mit Angst oder Nervosität zb vor Terminen kämpfe, hilft mir ein Tütchen Brause…die habe ich auch immer dabei. Das Gefühl im Mund hilft oft die negative Stimmung zu unterbrechen, weil es mich zwingt kurz im „jetzt“ anzukommen. manchmal reicht es das dann, das mögliche negative gedankenspiralen unterbrochen sind.

    Zettel und Papier,Gedanken ordnen.
    Auch mal das positive aufschreiben.das, was man geschafft hat, ich vergesse das nämlich sehr gern.
    Und bei Situationen die mir Angst machen schreibe ich auf, was im schlimmste Fall passieren koennte, und welche Strategien dann erforderlich wären.
    So verlieren für mich auch Monstersorgen oft einen Teil ihres Schreckens.

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  9. mentalhealpower

    Es gibt sicher tausende von Büchern die zu empfehlen sind. Meine Favoriten sind immer noch Paulo Coelho mit „Der Alchimist“ und Eckhart Tolle mit „The Power of Now“.

    Ich mag die Art, es ist fesselnd geschrieben und lässt sich fließend lesen. Die bildliche Schreibweise untermalt ziemlich genau, wie man mit kleinen Änderungen nicht nur sich selbst positiv beeinflusst, sondern auch die eigene Umwelt affektiert.

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  10. Sascha

    Als Mutter dreier ADHS-Kinder (mit allem Drum und Dran) und selbst Betroffener hier meine persönliche Liste für „schwarze Tage“:
    – Morgens immer mindestens 1/2 Stunde eine Tageslichtlampe neben mir scheinen lassen; ich bilde mir ein, sie verbessert meine Stimmung und macht mich wacher
    – Das Buch von Anselm Grün „Konflikte bewältigen“: auch als nicht-Kirchen-Anhänger beflügelt es mich und zeigt mir auf, dass auch überall sonst Konflikte brodeln (und nicht nur in meiner Chaos-Familie) und wie man sie ggf. lösen kann.
    – Jeden Morgen eine Liste aller (wirklich aller!) Dinge schreiben, die ich zu tun habe …. dann kann man am Abend so herrlich viele Häkchen machen und sieht, was man tatsächlich getan hat (ich denke nämlich zu oft von mir selbst, dass ich nichts „gebacken kriege“). Bei mir erzeugt das riesigen Stolz und hebt die Stimmung!
    – Mir immer mal wieder meine Stärken aufschreiben: Das sind nämlich viel mehr, als uns an miesen Tagen bewusst ist:-)

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  11. baciamora

    Bei mir immer dabei ist: Eine kuschelige Lammfell-Bettflasche (kann auch eine normale Bettflasche sein). Eine Kuscheldecke dazu und wenn sich noch eine gute Freundin zum Herzausschütten dazugesellt, umso besser!

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  12. Highly Sensitive Person (High Sensation Seeker)

    Eine sehr gute Idee!

    Vielleicht hilft ja jemandem meine Schatzkiste – kurz darüber nachdenken, ob man selbst hochsensibel sein könnte, könnte schon hilfreich sein:

    https://hochsensibel1753.wordpress.com/2014/12/01/julias-schatzkiste/

    Außerdem habe ich noch meine persönliche SOS-Seite, falls ich mal wieder überstimuliert sein sollte bzw. wenn mir alles zu viel wird:

    https://hochsensibel1753.wordpress.com/sos/

    Eine schöne Weihnacht,
    Julia

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