Wie beginne ich ein Gespräch und überstehe Gruppensituationen ?

Wer kennt es nicht : Smalltalk bzw in einer neuen Gruppe „Fremde“ ansprechen bzw. ein Gespräch führen. Ein Gespräch mit einer wildfremden Person beginnen. Für viele Menschen eine fürchterliche Vorstellung. Wie beginne ich also ein Gespräch ? Wie „überlebe“ ich gesellschaftliche Pflichtveranstaltungen ?

Das ist eine Problematik, die ein Grossteil meiner Patientinnen und Patienten betrifft. Und mich letztlich auch. Es mag dabei graduelle Unterschiede geben. Und man muss ja auch nicht immer und mit allen Menschen sich ein Gespräch aufdrängen lassen.

Ich selber bin eher ein introvertierter Mensch bzw. habe einfach in meiner Kindheit und Jugend weniger soziale Kompentenz in diesem Bereich aufgebaut. Im 1:1 Kontakt mit Patienten oder auf einer grösseren Bühne in einem Vortrag ist das kein Problem. Es ist ja auch ein grosser Unterschied in den Umgebungsfaktoren. Ich „rocke“ durchaus mal einen Vortrag oder Workshop und kann da durchaus unterhaltsam sein. Aber Smalltalk ist für mich ….

Besonders ab 10 Leuten bis zu grösseren Veranstaltungen wie das Sommerfest einer Firma, der 75. Geburtstag der Schwiegereltern, einem Gesellschaftsabend oder einer sonstigen Einladung bei „Fremden“ macht sich dann ein ungutes Gefühl breit. Ich möchte da lieber „weg“. Aber ich weiss halt auch, dass dies nicht immer geht. Und vor allem : Vermeiden gilt nicht und macht die Sache nur noch schlimmer. Sagt mir der Verstand. Mein Gefühl sagt das nicht.

Was sagt man denn nun aus Sicht der Psychotherapie zu Sozialer Unsicherheit

In einer Psychotherapie erfragt man daher erstmal genauer, wo bzw. wie sich die Problematik zeigt. Und entscheidet dann gemeinsam mit seiner Klientin oder dem Klienten, ob es sich nun um Schüchternheit, um eine Soziale Angst oder eben um eine übergreifendere Problematik wie eine selbstunsicher-vermeidende Persönlichkeitsstrukturierung / Störung handelt. Wie man das Kind nun nennt, ist an dieser Stelle erstmal zweitrangig.

Bei mir liegt es beispielsweise auch daran, dass meine Reizfilter so gebaut sind, dass es ab einer bestimmten Reizsumme von Lärm, sozialer Anspannung bzw. Durcheinander ungemütlich wird. Anders ausgedrückt : Ich will dann da raus oder noch lieber : Gar nicht erst hin…

Dann gibt es schlicht und ergreifend ein Mangel an Übung. Weil man durch seine soziale Abgeschiedenheit einfach weniger Situationen hatte, wo man soziale Kompetenz abschauen, einüben bzw. verändern konnte.

Aber meinen Patienten sage ich immer : Belastungssituationen sind Übungssituationen….

Sozialer Spam findern den Beginn eines Gesprächs

Soziale Unsicherheit bzw. Vermeidung kann aber auch daran liegen, dass in unserem Gehirn im Arbeitsspeicher derartige Situationen sehr negativ besetzt sind. Und jede neue Situation eben auch wieder so als „negativ“ bzw. gefährlich markiert wird. Ich habe in anderen Beiträgen in der Seelenklempnerei ja schon den Vergleich zu „Cookies“ eines Internetbrowsers gebracht :

Derartige unbehagliche Gruppen – Situationen merkt sich unser Gehirn wie Cookies bzw. Sozialer Spam. Sie werden als „Alarm“ bzw. Gefahr abgespeichert. Und diese Cookies senden uns dann in neuen ähnlichen Situationen eben wieder die alten Bilder, die alten Bewertungen und Gedanken wie unerwünschte Werbung oder Pop-Up-Fenster. Wer will schon mit allen möglichen negativen (Werbe) Botschaften bzw. inneren negativen Bildern und Katastrophisierungsgedanken zugespamt werden ?

Diese Cookies sind aber hoch individuell. Für die übrigen Menschheit sind die Situationen bzw. die Bewertungen der Situationen eben anders. Es muss ja nicht „richtiger“ sein. Anders.

Kein Wunder, dass wir da lieber unsere soziale Ruhe haben wollen und uns vor der Situation drücken.

Sich den Situationen stellen = Das Vermeiden vermeiden

Üblicherweise macht man das in einer Psychotherapie dadurch, dass man die Patienten halt mit ihren Ängsten im realen Leben konfrontiert Das nennt man dann Expositionstherapie (oder Flooding).

Ich selber glaube aber, dass man damit längst nicht alle Kanalratten aus der Vergangenheit = Cookies erwischt.

Schliesslich werden wir uns dann noch mit der Systempflege unserer Spiegelneurone beschäftigen, die für die Wahrnehmung unserer sozialen (einige würden sagen „unsozialen“) Welt zuständig sind.

Last but not least : Sehr viele meiner Patientinnen und Patienten haben das Problem, dass sie „frühe Störungen“ haben. Ihr Grundvertrauen in sowas wie soziale Sicherheit, Halt, Bindung und Beziehungen ist früh zerstört oder gar nicht erst entwickelt worden. Man kann sich das vielleicht wie ein Betriebssystem vorstellen, dass auf sehr basaler Ebene Macken hat bzw. nicht richtig weiterentwickelt werden konnte. Und in dem sich vielleicht Viren und Trojaner befinden, die es zu beseitigen gilt, weil sie uns immer wieder behindern.

In diesen Fällen ist unser inneres soziales Orientierungssystem ganz nachhaltig in Mitleidenschaft gezogen. Oder eben gar nicht vorhanden.

Die 3 Sekunden Regel ein Gespräch zu beginnen

Aber soziale Unsicherheit kann eben dann auch zur Sozialen Angst bzw. Sozialen Phobie führen, so dass dann aus Angst vor Blamage in solchen Situationen die Öffentlichkeit gemieden wird.

Wie machen das nur die Anderen ?

Bei Scott Dinsmore habe ich den englischsprachigen Beitrag zu 32 Tipps zur Teilnahme an Gesellschaften gefunden. Viele der Ratschläge sind wirklich gut anwendbar. Andere vielleicht nicht.

Dabei war die 3 – Sekunden – Regel :

Sinngemäss übersetzt :

Wenn Du Jemanden siehst, mit dem Du eigentlich ein Gespräch führen würdest, hast Du 3 Sekunden Zeit „Hallo“ zu sagen.

Wartest Du länger, wirst Du vom Überdenken bzw. Grübeln davon abgehalten und wirst damit die Gelegenheit verpassen bzw. vermasseln. In aller Regel wird man es dann nicht nochmal versuchen.

Du weisst nicht, was Du sagen sollst ? Ganz egal. Irgendwas ist besser als NICHTS, da es Dich aus dem Zustand der No-Names (Namenslosen) in einem Meer der Gesichter zu einem Individuum mit einer Geschichte macht, die eben Courage zum Hallo-Sagen haben.

Das Problem an einfachen Ratschlägen ist, dass sie so schwer in der Praxis umzusetzen sind. Gerade wenn sich durch das Vermeidungsverhalten bzw. schlechte Erfahrungen (in Form von Mobbing / Stalking) bzw. einer schon entwickelten Sozialen Phobie sich da negative Trampelfade in der Psyche entwickelt haben, sie neue (eigentlich ja alte) Wege schwer einzuschlagen.

Hier werden wir uns also mit der Kognitiven Umstrukturierung bzw. Neubewertung der Sozialen Unsicherheit beschäftigen müssen.

Aber irgendwann muss man sie beginnen. Also dann, warum nicht JETZT ?

Schauen wir uns also mal die Situation aus der Perspektive eines Ausserirdischen an, der unsere „Mutter Erde“ besucht. Vermutlich wird es ihm / ihr / es dann eher so gehen wir Asperger-Autisten, die sich über zahlreiche soziale Gepflogenheiten der Spezies Mensch wundern. Wenn man versucht, diese nun „nachzumachen“, kann dies ganz schön in die Hose gehen.

Über 75 Prozent der „Kommunikation“ läuft also ohne Worte (= Nonverbal). Und längst nicht alle diese Kommunikationsmuster von neurotypischen (angeblich normalen) Menschen, sind als „normal“ zu bezeichnen. Man sollte sich also darüber klar werden, dass es den anderen Menschen auf dieser Gesellschaft in keiner Weise besser geht. Sowas wie „Normalität“ ist also nicht ein „Entweder-Oder“, sondern soziale Unsicherheit, Schüchternheit bzw. Kommunikationsprobleme sind eher graduell verteilt. Und praktisch alle Menschen kennen diese Situationen. Sie bewerten sie halt nur manchmal anders

Welche Tipps zur Kontaktaufnahme mit der Spezies Mensch lassen sich jetzt aus den Ratschlägen von Scott Dinsmore so ableiten ?

Siehe Fremde als Freunde an, die Du bisher noch nicht getroffen hast

Würden uns Ausserirdische als Fremde im Sinne von Feindem ansehen, hätten wir wohl so oder so verloren. Diese (Fehl-)Bewertung hält unser Gehirn aber eben häufig genug davon ab, überhaupt in diese Situationen zu gehen.

Die Hauptsache ist also eine Neubewertung der Situation. Das nenen wir Psychotherapeuten Kognitive Umstrukturierung. Man könnte aber auch mal sagen bzw. schreiben : Nimm mal einen anderen Blickwinkel ein. Und vor allem : Trete mal ein paar Schritte von deinem Problem zurück. Schaue es aus einer anderen Richtung an. Verbeisse dich nicht in die Angst. Dann wird sie nur wie ein Knoten immer fester.

Daher der Vorschlag, die Situation mal aus der Perspektive der Ausserirdischen zu sehen. Also auf die Metaebene zu gehen.

Egal, wie negativ auch die Vorerfahrungen sein mögen. Gehen Sie bitte von einem positiven Neustart aus. Mir ist schon klar : Das ist leichter gesagt als getan. Aber wenn sie alle Anwesenden als Gegner ansehen, die sie nur ausnutzen wollen, werden sie auch nonverbal in der Gestik, Mimik und im Tonfall entsprechende Botschaften aussehen oder aber eben nur auf entsprechende Signale achten, die ihre vorgefasste Meinung zu bestätigen scheinen.

Sie es also alles Fremde (oder gar Feinde), die sich auf dem Event befinden ?

In aller Regel nicht. Es wird schon den ein oder anderen „Bekannten“ geben. Zumindest wird es einen gemeinsamen Anlass (eben die Firmenfeier) oder ein Thema geben, zu dem eingeladen wurde (Der 75. Geburtstag der Schwiegermutter).

Ich weiss : Einige werden jetzt denken, dass dies die Sache ja nur noch schlimmer macht. Immerhin hat man dann einen Ruf zu verlieren bzw. die anderen könnnten merken….

Stop !

Siehe jede Situation als Chance bzw. Übungssituation

Wir Verhaltenstherapeuten lieben es Hausaufgaben zu stellen. Daher jagen wir unsere Patienten halt immer wieder in Situationen, in denen man gegen seine Unsicherheit bzw. Angst angehen soll. Dazu helfen ein paar Grundweisheiten, die man sich nochmal vor Augen führen sollte

Die anderen Teilnehmer der Veranstaltung sind mindestens genauso unsicher wie DU

Eben.

Lächele und sei froh.

…. es könnte schlimmer kommen. Definitv wird es aber besser, wenn man ein Lächeln im Gesicht hat. Es soll sogar helfen, das Lächeln zu üben.

Verstecke Dich nicht hinter Deinem Smartphone oder in der hintersten Ecke

Wer mich kennt, weiss warum ich das schreibe.

Bereite Dich auf die Situationen vor

Vorbereitung ist wichtig. Das bedeutet, dass man sich auf mögliche Gesprächspartner bzw. Themen schon einmal gedanklich und inhaltlich vorbereiten sollte.

Tja, aber worüber sollte ich denn reden, wenn schon Jemand mit mir reden würde ?

Ganz einfach : Suche Dir vertraute Allerweltsthemen. Worüber reden die Leute so ?
•Das Wetter
•Das Fernsehprogramm
•Fußball (o.K., die WM ist vorbei, dafür ist Bundesliga)
•Schauspieler bzw. Kino
•Backen (schau mal in Romys-Kuchenkruemel.blogspot.de)
•Hobbys

Lege dir einen Elevator-Pitch für den Beginn eines Gesprächs zurecht

Als Elevator-Pitch bezeichnet man eine Art Werbung in eigener Sache, die in den Zeitrahmen einer Fahrstuhl-Fahrt passt. Also eine Art Kurzbeschreibung bzw. einige wenige Sätze, die man sich für sich selber über sich selber bereit legt.
Sowas kann man auch ganz gut üben bzw. vorbereiten.

ABC der Kontaktaufnahme

Jeweils 2-3 wahre Sätze / Geschichten jeweils mit dem Anfangsbuchstaben des ABC

Also : A Arbeit = Ich arbeite derzeit als Oberarzt in einer Psychosomatischen Fachklinik. Schwerpunkte sind für mich ….
B = Beziehungen. Wichtiger als die Arbeit ist aber die Ehe und mein Familienleben.
C = Computer. Ich verbringe viel Zeit am Computer. Privat bin ich Mac-Anhänger, aber im Beruf….
D = Delphine. Das sind mit meine Lieblingstiere.
E = Essen Meine Liebslingsspeisen sind…
F = Freizeit In meiner Freizeit verbringe ich Zeit mit den Kids. Gestern waren wir Steinpilze-Finden
G = Geniessen. Richtig Geniessen kann ich die einen Tag an der Nordsee…
H = Humor. Lachen kann ich über Calvin und Hobbes

I = Imagination ist für mich ein ganz wichtiges Thema

J = Jubeln über Fussball kann ich nun nicht so

K = Kösen. Genauer Bad Kösen. Ein Ort, der Entschleunigung.

L = Lüneburg. Meine eigentliche Heimatstadt. Fand ich früher aber langweiliger als es ist.

M = Mittagessen. Zum Mittagessen gab es heute bei uns gefüllte Paprikaschoten mit Kartoffeln

N = Nichtstun finde ich wichtig. Ist aber ganz schön schwer

….

Setze Dir ein Zeitlimit und halte den Mund

Manchmal muss man aber respektieren, dass die Gesprächspartner nicht vollgelabert werden wollen. Dann sollte man auch mal den Mund halten können bzw. ein Nein als ein Nein respektieren.

Hilfreich finde ich persönlich, sich immer wieder klar zu machen, dass man ganz viele neue Chancen bekommt.

Je positiver man dabei denkt und handelt, desto besser.

Daher finde ich es ja auch so wichtig, POSITVE Nachrichten zu sammeln und zu teilen.
Machen Sie also mit bei der Aktion #PPP = Poste Positive Postings

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6 Gedanken zu „Wie beginne ich ein Gespräch und überstehe Gruppensituationen ?

  1. widerstandistzweckmaessig

    Wie oben beschrieben – für Menschen, die hochsensibel sind, sind große Menschenansammlungen einfach aufgrund der Lärmbelastung schon eine Katastrophe. Es kommt zu einer Reizüberflutung, die zu Unwohlsein führt. Nicht immer muss ich alles aushalten finde ich und es ist ok sich in den Randbereichen aufzuhalten und nicht in der Mitte zu stehen. Genauso ist es ok als erste oder letzte ans Buffet zu gehen statt sich in der Menge Unwohl zu fühlen. Manchmal ist dieses „ich muss das doch schaffen“ einfach auch eine Vergewaltigung von mir selbst, wenn ich über meine Grenzen gehe statt sie und auch mich so zu akzeptieren wie es halt nun mal so ist.

    lg
    Maria

    Gefällt 2 Personen

    Antwort
    1. Dr Martin Winkler Autor

      Definitiv richtig. Es ergibt sich halt nur das Phänomen, dass diese Situationen immer unerträglicher und nicht besser werden. Das ist kontralogisch zur psychologischen Annahme, dass man es durch Üben besser hinbekommt. Bekommt man nicht.

      Natürlich ist dann Hochsensibilität, ADHS oder Asperger ein Grund, solche Situationen mit zu vielen Menschen höflich aber bestimmt eher zu meiden. Ich kann sie aber nicht gänzlich aus meinem Leben ausschliessen.

      Daher die Anleitung bzw. Anmerkungen von mir.

      Gefällt 2 Personen

      Antwort
      1. widerstandistzweckmaessig

        Nein, ganz vermeiden kann man sie nicht, aber sich Strategien überlegen, wie man sie besser bewältigen kann.

        Ich schlafe zum Beispiel immer eine halbe Stunde vor so einem Ereignis, damit ich wirklich völlig stresslos und gut ausgeruht hingehe, Das hilft ungemein!

        Außerdem halte ich mich an Menschen, die ich mag und mit denen ich gerne Gespräche führe.

        lg
        Maria

        Gefällt 1 Person

  2. bettyblue02

    Wenn man Smalltalk als anstrengend empfindet, warum sich dann ihm aussetzen? Gesellschaften gänzlich zu meiden, ist sicher keine probate Alternative, doch es sich als introvertierter Mensch mit dem Willen zu verordnen, extrovertiert zu sein, auch nicht. Für mich jedenfalls nicht. Es kann sehr entlastend sein, sich freizumachen von dem Anspruch, ins Gespräch kommen zu müssen. Man kann eine Party oder sonstige Anlässe auch in der Position des Beobachters gut überstehen, zumindest eine Zeitlang. Authentisch sein – lautet meine Devise. Aufmerksam bei den eigenen Gefühlen bleiben und eher nonverbal auf Tuchfühlung gehen, im Spüren bleiben, mit wem ich mir überhaupt ein Gespräch vorstellen könnte als einfach drauf los zu quatschen. Aus der Situation heraus können sich ja sehr schöne Dinge ergeben, gerade dann, wenn der Wille bzw. das Gewollte in den Hintergrund tritt und das feinstoffliche Erleben in den Vordergrund. Oder so… 😉

    Gefällt 1 Person

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  3. die Freakin

    Beim Lesen dominierte ein Gedanke in meinem Kopf: Achtsamkeit 😉
    bettyblue02 beschreibt es sehr passend…
    Beides (der Artikel und der Kommentar) hat mich daran erinnert, dem Thema Achtsamkeit wieder mehr Aufmerksamkeit zu widmen.
    Danke 🙂

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  4. papillonindigo

    An solche Event kommen ich am bestens klar, wenn ich auf mich gar keine Druck ausübe… Ich nehme mich einfach Zeit, komme im Raum, lasse mein Hirn mal sortieren was da ist, beobachte, schaue ich freundlich die Menschen an und da kommt schon jemand auf mich zu…
    Wichtig ist ehe dabei zu sein. Kontaktaufnahme passiert bei mich ehe nonverbal.
    Wenn mich zu viel ist, gehe ich eine Runde raus, oder abseits oder ganz weg.
    Ich neige auch dazu, eine Platz ehe am Rand zu suchen, nicht im Mitte, weil ich mich da wöhler fühle.
    Ich mag es zwar nicht, aber mit der Strategie auf mich kein Druck zu machen und dass es reicht da zu sein, geht es gut.
    Ich schäme auch nicht mehr, wenn mein Ggegenüber sich wiederholen muss, weil ich mit alle Reizen mal überfordert bin, oder nicht auf Empfang.
    Ich habe auch gemerkt dass es oft die ersten Minuten die schwierigsten sind, bis ich irgendwie drin bin und die neue Eindrücken sortiert habe. Dann warte ich ab, meine Verwirrung geht dann weg.
    Vielleicht darf ich ehe als Frau scheu und zurückhaltend wirken…
    Meistens bin ich bei Menschen die mich kennen und für mich Verständnis haben.

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